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Medienkonferenz von Sentience Politics (Bundeshaus Bern)

Einladung zur Medienkonferenz (Diese Medienmitteilung kann auch als PDF gelesen werden.)

«Vegi-Politik jenseits des Schwarz-Weiss-Denkens»

BASEL/BERN, 21. März 2014. Sentience Politics (kurz: Sentience) präsentiert das Positionspapier «Nachhaltige Ernährung 2020» und kündigt zwei Volksinitiativen in der Stadt Bern und im Kanton Basel-Stadt an. Adriano Mannino, Co-Präsident der Giordano Bruno Stiftung Schweiz und Mit-Initiant von Sentience Politics, sagt: «Aus wissenschaftlicher Sicht ist auf dem Teller eine Trendwende nötig: weniger tierliche Produkte, mehr pflanzliche. Wir wollen darüber eine politische Diskussion anregen.»

Vegan als Konsumtrend, als Lifestyle, als persönliche Wahl: das ist gesellschaftlich akzeptiert. Aber sobald Veganismus über das rein Private hinausgeht, läuten bei vielen die Alarmglocken. Das haben sich die Veganen zum Teil selbst zuzuschreiben. Sebastian Leugger, Mit-Intiator von Sentience Politics und langjähriger Veganer, sagt: «Vegane haben in der Vergangenheit zu oft schwarz-weiss gemalt. Damit lösen wir keine Probleme.»

Grösseres Angebot, mehr Wahlfreiheit
Sentience orientiert sich am politisch Machbaren und setzt sich dafür ein, das vegetarische und vegane Angebot in den Kantinen der öffentlichen Hand zu vergrössern und aufzuwerten. Das erhöht die Wahlfreiheit. Ausserdem regt Sentience an, der vegetarischen und veganen Kochkunst in der Aus- und Weiterbildung von Köchinnen, Köchen und Hauswirtschaftslehrpersonen einen höheren Stellenwert zu geben.

Pflanzliche Kochkunst: eine «Win-win-Technologie»
Expertinnen und Experten sind sich einig: Würde sich eine breite Bevölkerung vermehrt pflanzlich ernähren, hätte das positive Auswirkungen auf das Klima, die Ressourceneffizienz, die öffentliche Gesundheit und das Tierwohl. Wenn wir weniger Futtermittel importieren, steigt zudem nicht nur unser Selbstversorgungsgrad, sondern auch die Nahrungssicherheit in den exportierenden Ländern. Michèle Singer, Projektleiterin von Sentience, sagt dazu: «Die pflanzliche Kochkunst ist eine Win-win-Technologie. Es macht Sinn, dass der Staat diese Technologie fördert und allgemein zugänglich macht.»

Zeit: Dienstag, 1. April 2014, 13:00 bis 14:00 Uhr (kein Aprilscherz)
Ort: Medienzentrum Bundeshaus, Bundesgasse 8-12, 3003 Bern

ReferentInnen:
» Michèle Singer (Projektleiterin Sentience Politics und Initiativkomitee Basel)
» Adriano Mannino (Co-Präsident Giordano Bruno Stiftung Schweiz und Mit-Initiator Sentience Politics)
» Sebastian Leugger (Mit-Initiator Sentience Politics und Initiativkomitee Bern)
» Bastien Girod (Nationalrat, Unterstützer von Sentience Politics)
» Philip Hochuli (Vegankoch und Kochbuchautor, Unterstützer von Sentience Politics)

Medienkontakt: Michèle Singer, 078 755 59 96, [email protected]

Weitere Informationen und Materialien:
» Positionspapier «Nachhaltige Ernährung 2020»
» Text städtische/kantonale Volksinitiativen sowie Initiativkomitees

Hintergrundinformationen
Sentience Politics wurde im Sommer 2013 als Projekt der Giordano Bruno Stiftung Schweiz gestartet. Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern von Sentience Politics gehören u.a. der ehemalige Bundesrat Moritz Leuenberger, die Nationalräte Bastien Girod und Beat Jans, Nationalrätin Aline Trede, die Basler Grossrätin Nora Bertschi, die Berner Stadträtin Patrizia Mordini und der Eishockey-Profi Andreas Hänni